Pomme des Garcons

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written by mia on 8. September 2014

HopfenWell – Wellness und Kulinarik rund um den Hopfen

Am vergangenen Wochenende haben wir vor allem eines gelernt: Hopfen ist weit mehr als eine Zutat für's kühle Blonde.

Passend zur Hopfenernte haben wir uns auf einem Pressetrip unter dem Motto “HopfenWell” dem Pflänzchen aus der Familie der Hanfgewächse gewidmet. Im Hotel “Eisvogel” im schönen Hopfenland an der Donau (Niederbayern) wurde in Hopfen gebadet, es wurde Hopfen gegessen und natürlich auch getrunken.

fussbad

bier_mia

Wenn ihr euch jetzt während der Herbst- und Oktoberfestzeit auch ein etwas anderes Dinner vorstellen könnt, gibt es jetzt ein paar Inspirationen aus der vorzüglichen Küche des Eisvogels:

Zur Vorspeise gab es eine leckere “Biersuppe”. Aber nicht wie es früher bei den “armen Leuten” der Fall war (Bier war oftmals reiner als Trinkwasser und wurde daher zum Kochen verwendet, in der klassischen Bier-Suppe schwammen alte Brotteile zwischen Kümel und Salz in der Bierlache umher…) sondern auf ganz feine Art.

Würzig und ziemlich lecker!

hopfensuppe

Mein kleines Highlight war der Zwischengang namens “Hopfen & Apfel mal anders”. Hier teilen sich allerlei Gartenkräuter von Thymian bis Minze ein Bad im Hopfen- und Apfelsaft. Frisch und gesund – an welchem Tresen darf ich das wieder bestellen?

hopfendrink

Bevor das Rinderfilet an herber Hopfenkruste serviert wurde kamen die feinen Saiblingfilets…natürlich geräuchert in…Hopfen, wer hätte es erraten?! 😉

hopenfisch

Zum Nachtisch dann eine Malzbiercreme – wow! Gaumenschmaus!

hopfendessert

Am nächsten Tag ging es natürlich noch ganz traditionell auf ein Volksfest. Da gab es dann natürlich ein halbes Göckele und eine ganze Maß!

volksfest_thies_food

Und zum Schluss noch eine Runde Bildung, denn wisst ihr eigentlich was in den diversen Sorten des kühlen Blonden wirklich steckt?

Während sich die einen also schon über Festzeltmusik den Kopf zerbrechen und andere höhere Sümmchen in ein neues Dirndl investieren, nutze ich die Zeit “vor DER Zeit” einfach mal um dem herben Lieblingsgetränk der Deutschen ein bisschen näher zu kommen:

Das kleine Bier-Wiki

Hopfen: Die Regel lautet “Je stärker gehopft, desto bitterer das Bier”. Hopfen verleiht dem Bier sein unverkennbares Aroma und macht es zudem haltbar.

Hefe: …die kenn’ ich doch noch aus dem “MUM”-(Mensch und Umwelt) Unterricht. Der kleine Pilz ist nicht nur für die leckere Pizza verantwortlich, sondern er wandelt auch den Zucker im Bier in Kohlendioxid und Ethanol um. Ich weiß, ziemliche Streberin, diese Mia. Jedenfall bewirkt dies, dass in einem halben Liter Bier etwa 20 Gramm Alkohol steckt…oder, dass sich einige über ihr Benehmen zwischen den Bierbänken “am Tag danach” schämen.

Malz: Das ist natürlich Getreide. Und zwar getrocknet und gekeimt! Es wird zum Brauen meist in Gerste oder Weizen gemälzt. Lecker, nicht!?

“Ich möcht’ ein Untergäriges!” bedeutet in weiblicher Sprache zum Beispiel ein Pils, Bock, Lager oder Export. Bei diesem Bier setzt sich die Hefe nach dem Brauen am Kesselboden ab.

“…und ich ein Obergäriges!” Meiner Meinung nach die leckere Variante, ein Kölsch, Weizen oder Berliner Weiße! Die Hefe schwimmt bei diesem Bier nach dem Brauen oben. Das Bier schmeckt vollmundig und fruchtig.

hopenwell_titel



Im Rahmen der Recherche zum Thema “HopfenWell” wurden ich für uberding und Pomme des Garcons an die Donau in den Eisvogel eingeladen. Wir verbreachten dort ein Wochenende und wir können das Haus zwischen den Hopfen für einen Erholungstrip mit Wellness, Radeln oder Spaziergängen an der Donau entlang nur empfehlen! Bis zum 30. September ist Hopfen-Erntezeit und ihr könnt dort in etwa das gleiche erleben wie wir es hier gezeigt haben! Buchen könnt ihr zum Beispiel direkt beim herzlichen Team vom Eisvogel. Zwei Nächte im Doppelzimmer mit der “Faulenzerpension” kosten etwa 229,00 € p.P.

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