Pomme des Garcons

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written by mia on 25. February 2015

Orangen pflücken in Orlando

Endlich, da war es, mein Orlando-Erlebnis abseits der Freizeitparks. Weg vom Lärm, den bunten Farben, den vielen verschiedenen Gerüchen und den künstlichen Geschmäckern. Rein in die Natur.

Orlando verfügt nämlich nicht nur über viele Seen sondern auch über einen sumfigen Boden, der sich bestens für Orangen- und Zitrusplantagen eignet. Kein Wunder, wir sind hier ja auch in “Orange County”.

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Die Zitruswirtschaft hatte in Florida ihren wirtschaftlichen Höhepunkt in den 1950er Jahren erriecht. Und auch heute produzieren die Zitrusbauern von Orlando rund 50 Prozent des Orangenverbrauchs der USA – daher rührt auch der Name der Region rund um Orlando, „Orange County“. Eingeladen von “Visit Orlando” durfte ich diesen Monat einen Teil dieser Region kennenlernen.

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Für mich eine willkommene Abwechslung. Schon um 7 Uhr morgens waren wir, sechs Erlebnis-geile Schreiberlinge, dort und sprangen direkt in die gleichmäßigen Reihen der Orangenplantage. Das Licht war früh am morgen einfach grandios, weich und es brachte uns direkt in eine fröhliche Frühlingsstimmung. Mit “Pflück-Stäben” bewaffnet gingen wir auf die dicksten und farbigsten Früchte los. Jeder von uns verlor sich für ein paar Minuten in den schier endlosen Reihen der familiär geführten Plantage.

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Je nach Saison gibt es fünf verschiedene Sorten Orangen, zwei Arten von Mandarinen, Grapefruits oder auch Schwarzbeeren, Pampelmusen (wie ich dieses Wort allein schon liebe!) und natürlich Zitronen. Die frisch gepflückten Früchte dann aber direkt zu veraschen ist strengst untersagt – auch hier will natürlich Geld verdient werden.

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Weniger charmant ging es dann auch auf der sogenannten “Eco-Tour” auf einem Monster-Truck weiter. Die Besucher werden auf die gut zwei Meter hohen und sechs Meter langen Trucks gesetzt und dann graben sich die riesigen Reifen über das matschige Territorium der Familie.

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Wir sehen Rinder, Ziegen und sogar ein Zebra. Auf dem Rückweg sehen wir auch die “Überbleibsel” eines Erwachsenen-Speilplatzes. Hier finden im April dann wieder Obstacle Courses statt. Zum krönenden Abschluss werden wir an einem müffeligen Sumfgebiet vorbei kutschiert. Unser Guide und Oberhaupt der Familie erzählt uns stolz, dass hier täglich LKWs vorbei kommen um die Fäkalien aus Walt Disney World abzuladen. Klasse!

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Auch dieser Ausflug bestätigte mir, dass Orlando einiges zu bieten hat – doch speziell Gäste aus Europa erwarten unter eine “Idylle” dann doch ein bisschen was anderes 😉 Die Orangen waren aber lecker und der Tag von der Sonne geküsst. Einen weiteren Bericht zu meinem Orlando Trip findet ihr auf uberding.

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