Pomme des Garcons

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written by mia on 13. October 2015

Kulinarik Curacao: Zwischen klassischen und modernen Foodies

Anders als in Mexico, Paris oder Rom ist Curacao kulinarisch gesehen schon ein ziemlich schräges Inselchen. Diverse Einflüsse treffen aufeinander: Es gibt Suppen aus Kakteen und Krabben, aber es gibt noch viel mehr "Dushis".

Auf Curacao ist so ziemlich alles einfach echt “dushi”. Die Menschen sind dushi, die schönen Buchten sind dushi und natürlich sind die Sweets auch dushi. Und wie! Dushi bedeutet “süß” oder eben auch “wunderbar” oder “Liebling”.

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Wir waren schon am ersten Tag nach einem Spaziergang über die Obst- und Gemüsemärkte recht überladen von all dem Süßkram, von Smoothies mit ‘ner extra Portion Zucker, von Maracujas, deren Eigengeschmack von Honig ertränkt wurde und von Kokos-Happen, bei denen man den Zucker zwischen den Zähnen knirschen hörte. Aber bloß weil der geile Kulinarik-Kram nicht an jeder Ecke wartet, heißt es nicht, dass es ihn auf der Karibikinsel der Niederländischen Antillen nicht gibt. Sogar der #Healthy Trend ist hier angekommen, und zwar bei Korra im “Landhuis Cas Cora”.

Morderne Foodies zaubern gesunde Gerichte im Hofi Cas Cora

Seit einigen Monaten arbeitet Korra mit ihrem Team in einem wunderschönen Landhaus daran, die Einheimischen an die gesunde Ernährung heranzuführen. Dass nicht alles dushi, extra-salzig oder frittiert sein muss zeigt sie im neu eröffneten Restaurant, welches gleichermaßen bei Einheimischen wie auch bei Touristen wie uns beliebt ist.

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Milchreis oder Porridge mit Nüssen, frischen Kräutern und getrockneten Früchten oder ein warmer Quinoa Salat mit Wurzelgemüse und grünem Spargel steht hier auf dem Plan. Dazu hausgemachte Limonade mit Ingwer, roter Beete und Zitronen aus dem eigenen Anbau.

Die Adresse ist aktuell noch ein absoluter Geheimtipp und daher auch nicht ganz einfach zu finden. Ein Besuch lohnt sich, denn die schönen Landhäuser sind die Zentren ehemaliger Plantagen. Im Landhaus lebte früher der “Master” mit seinen Haussklaven. Um das Plantagehaus herum befanden sich Scheunen und niedrige Sklavenunterkünfte (Sklavenhütten), in denen die auf den Feldern arbeitenden Sklaven hausten. Auch wir entdeckten die Scheunen, in denen wir die süßen Eselchen, Ziegen und Hühner besuchten.

Ungefähr 55 von diesen Landhäusern gibt es noch, verstreut über die ganze Insel. Eines davon ist der wunderschön hergerichtete Hofi Cas Cora.

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Landhuis Cas Cora, Reigerweg z/n, 00000 Willemstad

Klassische Foodies auf Curacao: Zu Tisch im Purunchi

Auf der Suche nach klassischer, einheimischer und vor allem unaufgeregter Kost landeten wir im “Purunchi”. Bei diesem Restaurant handelt es sich nicht wirklich um ein Restaurant, sondern viel mehr um eine Küchen-Erweiterung eines typischen Fischerhäuschens an der Küste hinter der Wasseraufbereitungsanlage (“Water Plants”) der Insel.

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Die bunt angemalten Häuschen wirken einladend, und auch (oder weil?) wenn hier keine anderen Touristen sind, fühlen wir uns direkt wohl und willkommen in dieser herzlichen Atmosphäre. Zusammen mit unserem Guide Stephen bekommen wir einen Tisch mit Aussicht auf die kleinen, bemalten Fischerboote.

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Es gibt kein Menü, sondern wir erfahren was die heutige Empfehlung des Hauses ist und stimmen dieser im Chor zu: Es sind die gleichnamigen Fische “Purunchi” gegrillt mit Salat, Kochbanane und der besten Polenta ever.

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Wer hier essen möchte sollte reservieren, hier die Nummer:  00 5999 5113213

Fazit: Auch wenn uns Curacao zunächst einfach nur sehr süß erschien, gibt es Spots von Foodies für Foodies jeder Art. Ob ganz klassisch speisen, wie die Locals “bei Mutti zu Tisch” oder modern im shabby-chicen Landhaus mit Free WiFi den neusten #Healthy Hype auf dem Teller. Curacao hat alles!

Wer jetzt noch mehr über Curacao wissen will findet alle nötigen Infos hier.

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