Bittersüße Sünden … O’Donnell Moonshine hat mein Herz gewonnen

Written by Maren Merken, Berlin 22. Oktober 2015

Original

Wer mich kennt, kennt meine Schwäche für aufregende Rieslinge, prickelnden Champagner und ein fruchtiges Hellgelb oder Rosé im Glas. Schnaps – egal ob Aperitif, Digestif oder Absacker am Ende einer Partynacht – gehört nicht zu meinen Favoriten. Das verbinde ich seit jeher mit zugekniffenen Augen, scharfem Stechen im Hals und Brennen in der Speiseröhre – und eventuell auch mit dem ersten Rausch back when I was sweet 16.

Aber auch für mich ist Rettung in Sicht. Rettung in einem tollen rosarot und honiggelb. Rettung in Form von süßer Verführung mit wohlklingendem Namen: O'Donnell Moonshine. Schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch eine ziemlich gute Story und einen noch besseren Look (macht sich toll als Geschenk oder in der hauseigenen Bar – nicht nur für Mädels. Ich bin sicher, jeder Fan von Vintage- oder Retrolook hat an der Optik dieses feinen Tropfens echten Spaß).

Lecker

Zum Namen ließ man sich von der Prohibition inspirieren: Moonshine wird schwarz gebrannter Alkohol auch heute noch in den USA genannt. Ursprünglich stammt der Begriff aus Zeiten der Prohibition (Jahre 1919-1939). Um die Produktion, den Verkauf und Konsum von Schwarzgebranntem geschickt zu vertuschen, füllte man das wertvolle Getränk in unauffälligen Einmachgläsern statt in Flaschen ab. Ein Narr, wer da an Honig denkt ;-)

Aber genug zur Story dahinter und mehr zum Einmachglasinhalt! O'Donnell Moonshine schmeckt – und zwar in allen drei Sorten. Mein Favorit: Eindeutig Bitter Rose. Den kann man nicht nur gut zum Longdrink mischen, sondern auch pur genießen ... und zwar nicht nur hartgesottene Schnapsnasen, sondern auch Fans von leichteren Tropfen wie ich es bin. Eine feine Süße gepaart mit wenigen, aber dennoch vorhandenen Bitternuancen – Noten von Grapefruit und der längst vergessenen Hagebutte machen den Bitter Rose zu meinem neuen Herzblatt. Okay, schmeckt gut hatten wir jetzt, aber was ist das denn eigentlich genau?
Mein neues Lieblingsmondlicht ist ein 18 Monate im Fass gereifter Weizenbrand. Klingt nicht besonders charmant, schmeckt aber besser als jedes Kompliment eines charismatischen Schürzenjägers. Umdrehungen hat er auch, der Bitter Rose Moonshine gute 25%, sein zartes Geschwisterchen in der Geschmacksrichtung Bratapfel (Achtung: Ideales Weihnachtsgeschenk!) nur sanfte 20 % und das Original energische
38 %. Und selbst der ist für mich Schnapsverächter gut zu trinken.

Bitter Rose2

Das erste Glas (700ml!) war gleich an einem Abend leer und hat nicht nur bei mir, sondern bei allen anderen anwesenden Freunden und Kollegen großen Anklang gefunden. Damit das Ganze auch noch ein wenig Showeffekt hat, gibt es einen Extra-Deckel mit Ausgießer im Onlineshop. So ist dann auch das Problem des Eingießens aus einem Einmachglas gelöst – und man bekommt das leckere Tröpfchen auch in winzige Shotgläser. Und schön aussehen tut es auch noch, versprochen! Schon jetzt steht fest: Der steht spätestens Silvester als Signature Drink in unserem Regal.

Bitter Rose

Die Gläser in zwei verschiedenen Größen gibt es bundesweit in unterschiedlichen Genussläden zu erstehen, wer mehr als ein Gläschen sein eigen nennen will, bestellt am besten im website-eigenen Onlineshop. Ich kann schwärmen so viel ich will, am besten wäre, ihr probiert es einfach selbst.
Everybody is dancing in the moonlight ... äh moonshine natürlich. Jetzt! Sofort!

Alle Pdg

Die Fotos stammen von mir und O'Donnell Moonshine. Ich hätte gern mehr eigene Bilder verwendet ... aber leider war er zu schnell leer ... spricht für sich.

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